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Oberberg, 17. Januar 2026

Eine Tradition mit Zukunft

Gruppenfoto bei der Pokalübergabe: Niederlassungsleiter Michael Eiteneuer überreicht den Volksbank-Oberberg-Pokal an Spielerinnen der HC Gelpe/Strombach, die den Pokal in den Händen halten. Mehrere Beteiligte stehen gemeinsam in einem Innenraum.
Foto: Volksbank Oberberg --- Niederlassungsleiter Michael Eiteneuer (2. v. r.) überreicht den Volksbank-Oberberg-Pokal an die HC Gelpe/Strombach.

Zum 20. Mal wurde der Volksbank-Oberberg-Pokal der Frauen vergeben. Eine Marke im oberbergischen Handball, die für sportliche Qualität, gezielte Nachwuchsförderung und verlässliche Partnerschaft steht.

Bereits zum 20. Mal hat die Volksbank Oberberg den Kreispokal der Frauen begleitet und mit der offiziellen Pokalübergabe ein Zeichen für Kontinuität im regionalen Sport gesetzt. Gewürdigt wurde dieses besondere Kapitel nun im Rahmen der Siegerehrung im Braustübchen der Erzquell-Brauerei in Bielstein.

Seit 2004 trägt der Frauenpokal des Handballkreis Oberberg den Namen Volksbank-Oberberg-Pokal. Von Beginn an wurde der Wettbewerb mit der gleichen sportlichen und ideellen Wertigkeit ausgestattet wie der Männerpokal. Heute ist er eine feste Größe im Handballkalender der Region und ein Beispiel dafür, wie Vertrauen über Jahre wächst.

Im Mittelpunkt der Siegerehrung stand nicht allein der sportliche Erfolg, sondern vor allem die Wirkung des Engagements. Michael Eiteneuer, Niederlassungsleiter der Volksbank Oberberg in Wiehl, begleitet den Frauenpokal seit seiner Entstehung. In seiner Ansprache machte er deutlich, worum es der Bank dabei geht: „Das Preisgeld ist zweckgebunden und fließt direkt in die Jugendarbeit der Vereine.“ Junge Spielerinnen und Spieler erhalten dadurch bessere Trainingsbedingungen und bleiben dem Sport langfristig verbunden.

Eiteneuer erinnerte zugleich an das erste Endspiel im Jahr 2004. Damals setzte sich der TV Bergneustadt mit 21:20 gegen den TV Strombach durch. Zwei Vereine, deren Nachfolger auch bei der 20. Auflage wieder im Finale standen. Aus dem TV Strombach und dem TV Gelpetal wurde der HC Gelpe/Strombach, aus dem TV Bergneustadt und dem TuS Derschlag die HBD Löwen Oberberg. Geschichte und Gegenwart lagen an diesem Abend spürbar nah beieinander.

Eine weitere Verbindung reichte über das Spielfeld hinaus. Mit Sheila Breer von den HBD Löwen Oberberg und Meike Domnick vom HC Gelpe/Strombach standen zwei Spielerinnen im Finale, die zugleich Mitarbeiterinnen der Volksbank Oberberg sind. Ein Detail, das zeigt, wie eng sportliches Engagement und berufliche Heimat hier miteinander verbunden sind.

Während das 20. Jubiläum gefeiert wurde, richtete sich der Blick bereits nach vorn. Die Finalspiele am 1. Mai sind fest terminiert. Die Vorfreude ist spürbar und die Tradition lebt weiter.

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