Zu Hauptinhalt springen
Bergneustadt, 4. Mai 2026

Spannung pur beim Kreispokal-Finale

In einer Sporthalle stehen zwei Handballmannschaften mit Funktionären auf dem Spielfeld während einer Siegerehrung.
Fotos: Volksbank Oberberg --- Die Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach (links) feiern den Kreispokalsieg gegen die HBD Löwen Oberberg.

Das Finale um den Volksbank-Oberberg-Kreispokal der Frauen bot erneut alles, was den Wettbewerb auszeichnet: Intensität, enge Spielverläufe und eine Entscheidung erst in den letzten Minuten.

Wie bereits im Vorjahr standen sich der HC Gelpe/Strombach und die HBD Löwen Oberberg gegenüber. Wieder setzte sich der Regionalligist durch, diesmal jedoch deutlich knapper. Mit 27:25 gewann Gelpe/Strombach ein Spiel, das lange offen war und in der Schlussphase zu kippen drohte.

Über weite Strecken begegneten sich beide Mannschaften in der Sporthalle in Bergneustadt auf Augenhöhe. Die Löwinnen überzeugten mit Tempo, Mut und hoher Intensität, während der Favorit seine Erfahrung ausspielte. Selbst als sich Gelpe/Strombach zwischenzeitlich absetzen konnte, blieb die Partie umkämpft. In den letzten Minuten nutzten die Löwinnen ihre Chancen, kamen noch einmal heran und brachten den Favoriten ins Wanken. Erst ein verwandelter Strafwurf und der letzte Treffer kurz vor Schluss sicherten die Entscheidung zugunsten der Titelverteidigerinnen.

Die Siegerehrung übernahmen Detlef Kämmerer (Stadtsportverband Bergneustadt, v. l.), Melanie Rothkamm (Volksbank Oberberg, Geschäftsstelle Wiedenest) sowie Karl-Walter Marx und Udo Kolpe (Handballkreis Oberberg).

Auch aus Sicht der Volksbank Oberberg hatte das Endspiel eine besondere Note. Mit Meike Domnick vom HC Gelpe/Strombach und Sheila Breer von den HBD Löwen standen erneut zwei Mitarbeiterinnen im Finale auf dem Feld. Bei der Siegerehrung übernahm Melanie Rothkamm, Kundenberaterin in der Geschäftsstelle Wiedenest, die Übergabe des Pokals. Mit ihrer klaren Botschaft traf sie den Nerv des Publikums: „Frauenhandball ist der spektakulärste Mannschaftssport.“ Für diese Aussage erhielt sie viel Applaus.

Neben dem sportlichen Erfolg bleibt ein weiterer Aspekt zentral. Die Preisgelder des Wettbewerbs sind zweckgebunden und fließen direkt in die Jugendarbeit der Vereine. Damit stärkt der Kreispokal auch die nachhaltige Entwicklung des Handballs in der Region. So steht auch dieses Finale für mehr als nur ein Ergebnis. Es zeigt, wie sich Qualität, Leidenschaft und Förderung verbinden.

Drei Mitarbeiterinnen, ein Finale: Meike Domnick (links) und Sheila Breer standen sich im Volksbank-Oberberg-Kreispokal auf dem Feld gegenüber, Melanie Rothkamm übernahm die Siegerehrung.
Schlagwort