Mehr als 400 Gäste erlebten in der Nutscheidhalle einen Mitgliederabend mit regionalen Einblicken, persönlichem Austausch und einem gefeierten Auftritt von Comedian Martin Schopps.
Martin Schopps bringt Waldbröl zum Lachen

Die Nutscheidhalle in Waldbröl war prall gefüllt: Über 400 Mitglieder der Volksbank Oberberg folgten der Einladung zum diesjährigen Mitgliederabend. Zwischen Informationen zur Entwicklung der Bank, Einblicken in die Vorteile der Mitgliedschaft und vielen persönlichen Gesprächen entwickelte sich ein Abend, der vor allem durch seine besondere Atmosphäre in Erinnerung bleiben dürfte. Spätestens als für Martin Schopps am Ende sogar Zugaberufe durch die Halle gingen, war klar: Dieser Mitgliederabend hatte den Nerv des Publikums getroffen.
Achim Krumm eröffnete den Abend mit einem Blick auf die Entwicklung der Niederlassung Waldbröl und stellte dabei vor allem die Nähe zu den Mitgliedern und Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt. Neben Informationen zur Mitgliedschaft, zur goldenen Girocard und zum MeinPlus-Programm verwies der Niederlassungsleiter auch auf die Informationsstände vor Ort. Allein in Waldbröl arbeitet die Volksbank Oberberg mit 15 regionalen MeinPlus-Partnern zusammen. Zudem stellte Krumm die Angebote der Volksbank Oberberg Akademie vor, die mit Workshops praxisnahes Finanzwissen für Jugendliche, Eltern und Unternehmen vermittelt.
Besonders hob Krumm die Entwicklung der Niederlassung seit dem Umzug an den heutigen Standort am Marktplatz hervor. In den vergangenen Jahren seien sowohl die Zahl der Kundinnen und Kunden als auch die Zahl der Mitglieder und das betreute Kundenvolumen deutlich gewachsen. Aktuell betreut die Niederlassung Waldbröl mehr als 11.000 Kundinnen und Kunden sowie rund 4.500 Mitglieder. Krumm dankte deshalb ausdrücklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Waldbröl und Hermesdorf für ihren täglichen Einsatz und ihre enge Verbundenheit mit der Region.
Ingo Stockhausen ordnet die Entwicklung der Bank ein
Anschließend nahm Ingo Stockhausen die Gäste mit auf einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der Volksbank Oberberg. Dabei machte der Vorstandsvorsitzende deutlich, dass es bis heute darum geht, regionale Identität zu bewahren und als Bank vor Ort präsent zu bleiben. Gleichzeitig blickte Stockhausen auf zwei Jahrzehnte zurück, die von Finanzmarktkrisen, geopolitischen Konflikten, Corona und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt waren. Viele Krisen träten heute nicht mehr nacheinander, sondern gleichzeitig auf.
Während viele Banken in den vergangenen Jahren Geschäftsstellen reduziert und Personal abgebaut hätten, habe die Volksbank Oberberg bewusst einen anderen Weg eingeschlagen, erklärte Ingo Stockhausen. Die Bank habe Standorte modernisiert, zusätzliche Geschäftsstellen eröffnet und die persönliche Erreichbarkeit konsequent in den Mittelpunkt gestellt. „Unsere Kundinnen und Kunden sollen moderne digitale Bankdienstleistungen bekommen, ohne dafür auf persönlichen Service verzichten zu müssen“, betonte Stockhausen. Dieser Kurs habe maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Volksbank Oberberg auch in wirtschaftlich herausfordernden Jahren stabil und erfolgreich entwickelt habe.
Martin Schopps trifft den Nerv des Publikums
Nach den wirtschaftlichen und strategischen Einblicken wechselte der Abend spürbar die Tonlage. Martin Schopps übernahm und hatte den Saal schnell auf seiner Seite. Der Kölner Comedian, Lehrer und Karnevalist erzählte von Elternabenden, pubertierenden Jugendlichen, überforderten Vätern, Patchwork-Familien, Influencern und den absurden Momenten des Alltags. Vieles war überzeichnet, manches frech, aber fast immer sofort wiedererkennbar.
Schopps arbeitete mit dem Publikum, fragte nach Lehrerinnen und Lehrern im Saal, sortierte Schulformen mit sichtbarem Vergnügen ein und machte aus spontanen Reaktionen neue Pointen. Gerade diese direkte Verbindung sorgte für viele Lacher. Der Auftritt lebte nicht nur von vorbereiteten Gags, sondern von Tempo, Präsenz und einem feinen Gespür für den Raum.
Immer wieder entstanden Momente, in denen das Publikum laut und lange lachte. Schopps verband gesellschaftliche Debatten, Familienalltag und Generationenkonflikte so, dass der Abend leicht blieb, aber nie beliebig wurde. Die Zugaberufe zum Abschluss unterstrichen, wie gut der Auftritt bei den Gästen ankam.
Nach dem Programm blieb Zeit für Gespräche und ein gemeinsames Essen. Viele nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen zu informieren oder mit Mitarbeitenden der Volksbank Oberberg ins Gespräch zu kommen. So wurde die Mitgliederveranstaltung in Waldbröl zu einem Abend, an dem Information, persönliche Begegnungen und gemeinsames Lachen auf besondere Weise zusammenfanden.




















